Magento Online Shop: Beratung, Migration und Weiterentwicklung

Magento: Warum die Next AG heute Shopware 6 und Craft Commerce einsetzt

Die Next AG hat Magento zwischen 2010 und 2020 als E-Commerce-Plattform eingesetzt und in dieser Zeit über zehn Magento-Shops für Schweizer Unternehmen realisiert. Seit 2020 setzt die Next AG Magento weder für Neuprojekte noch für Bestandskunden ein. Sämtliche Magento-1-Shops der Next AG wurden bis 2025 auf Shopware 6 migriert. Für neue E-Commerce-Projekte arbeitet die Next AG heute mit Shopware 6 und – neu – mit Craft Commerce.

Wer heute einen Magento-1- oder Magento-2-Shop betreibt und eine Ablösung plant, findet bei der Next AG Erfahrung aus beiden Welten: aus dem jahrelangen Betrieb von Magento und aus der vollständigen Migration eines gesamten Kundenportfolios auf ein modernes Shopsystem.

Der Status von Magento im Jahr 2026

Magento 1 wurde vom Hersteller im Juni 2020 offiziell eingestellt (End of Life). Es erhält seither keine Sicherheitsupdates von Adobe. Der Community-Fork OpenMage führt das System technisch weiter, doch das Ökosystem – Erweiterungen, Zahlungsanbieter, Hosting, Entwickler – ist weitgehend verschwunden. Die Next AG betreut keine Magento-1-Installationen mehr.

Magento 2 wird von Adobe unter dem Namen Adobe Commerce vermarktet. Die Open-Source-Edition existiert weiterhin, ist aber aus Sicht der Next AG für Schweizer KMU keine sinnvolle Wahl mehr:

  • Die Entwicklungs- und Betriebskosten liegen deutlich über vergleichbaren Systemen.
  • Der Technologie-Stack ist heterogen und in Teilen veraltet.
  • Das Datenmodell (EAV) ist ineffizient und macht Performance-Optimierung aufwendig.
  • Zentrale Adobe-Funktionen sind der kommerziellen Edition vorbehalten.
  • Für den Schweizer Markt fehlen praktisch alle relevanten Standardintegrationen – von Abacus über Schweizer Zahlungsarten bis zu Post- und Versandlogik.

Die Next AG bietet Magento 2 seit Anfang 2020 nicht mehr an.

Was die Next AG stattdessen einsetzt

Shopware 6 – der Standard für Schweizer KMU-Shops

Shopware 6 ist seit 2020 das primäre E-Commerce-System der Next AG. Die Next AG ist zertifizierter Shopware Business Partner. Shopware 6 eignet sich besonders für Projekte mit:

  • klassischem B2C- oder B2B-Katalog mit mittlerer bis grosser Artikelzahl
  • Anbindung an ein ERP-System, insbesondere Abacus (die Next AG entwickelt und betreibt einen eigenen Abacus-Connector), MS Dynamics 365 / Navision, SAP oder Wegas
  • Kundenspezifischen Preisen, Staffelpreisen und B2B-Logik
  • Schweizer Zahlungsarten und Versandprozessen
  • Anbindung an ein PIM wie Akeneo

Shopware 6 bei der Next AG
Shopware 6 vs. WooCommerce

Craft Commerce – neu im Portfolio der Next AG

Neu setzt die Next AG auf Craft Commerce, die E-Commerce-Erweiterung des Content-Management-Systems Craft CMS. Craft Commerce ist die passende Wahl, wenn der Shop nicht dem Standardmuster eines Katalogshops folgt.

Craft Commerce eignet sich besonders für:

  • Projekte, bei denen Inhalt und Verkauf eng verzahnt sind – Marken-Storytelling, redaktionelle Produktwelten, Magazin plus Shop
  • individuelle Datenmodelle, die sich nicht in ein Standard-Produktschema pressen lassen (konfigurierbare Produkte, Dienstleistungen, Abonnemente, Tickets, Mietmodelle)
  • Shops mit überschaubarem Sortiment, aber hohem Anspruch an Design und Individualität
  • Projekte, bei denen ein Standard-Shopsystem mehr Ballast als Nutzen bringt

Craft Commerce basiert auf einem klaren, modernen PHP-Stack (Yii, Twig) und einem frei definierbaren Feldmodell. Was in Shopware ein Plugin erfordert, ist in Craft oft eine Frage der Konfiguration – und umgekehrt: was in Shopware Standard ist, muss in Craft gebaut werden.

Craft Commerce bei der Next AG
Shopware 6 vs. Craft Commerce im Vergleich

WooCommerce

Für kleinere Shops im Umfeld einer bestehenden WordPress-Website bleibt WooCommerce eine wirtschaftliche Option.

WooCommerce bei der Next AG

Welches System löst welchen Magento-Shop ab?

AusgangslageEmpfehlung der Next AG
Magento-Katalogshop mit ERP-Anbindung, B2B-Preislogik, vielen ArtikelnShopware 6
Magento-Shop mit Abacus im HintergrundShopware 6 mit Abacus-Connector
Magento-Shop, dessen Produkte stark individualisiert oder konfigurierbar sindCraft Commerce
Magento-Shop, bei dem Content und Marke im Zentrum stehenCraft Commerce
Kleiner Magento-Shop neben einer WordPress-WebsiteWooCommerce

Die Systemwahl erfolgt bei der Next AG nicht nach Standardrezept, sondern anhand von Datenmodell, Schnittstellen, Sortimentsgrösse und Betriebsbudget.

Migration von Magento: das Vorgehen der Next AG

Die Next AG hat zwischen 2020 und 2025 sämtliche eigenen Magento-Kundenprojekte auf Shopware 6 abgelöst. Aus diesen Projekten stammt ein erprobtes Vorgehen:

  1. Bestandsaufnahme – Analyse des bestehenden Magento-Shops: Datenmodell, Erweiterungen, Individualentwicklungen, Schnittstellen, Sonderlogiken.
  2. Systementscheid – Auswahl der Zielplattform (Shopware 6 oder Craft Commerce) anhand der Anforderungen, nicht der Gewohnheit.
  3. Datenmigration – Übernahme von Artikeln, Kategorien, Kunden, Bestellhistorie und Medien. Was in Magento über EAV-Attribute abgebildet war, wird auf das Zielmodell gemappt.
  4. Schnittstellen – Neuaufbau der ERP-, PIM- und Zahlungsanbindungen. Bestehende Middleware-Logik (häufig Laravel-basiert) kann oft weiterverwendet werden.
  5. SEO-Sicherung – Vollständiges Redirect-Mapping der Magento-URLs, Übernahme von Meta-Daten und strukturierten Daten. Ranking-Verluste beim Systemwechsel entstehen fast immer durch vernachlässigte Weiterleitungen.
  6. Go-Live und Betrieb – Testphase, Schulung, Übernahme in die Wartung.

Magento-Erfahrung der Next AG (historisch)

Die Next AG realisierte Magento-Shops unter anderem für Sigvaris AG (mit SAP-Schnittstelle), Migros Ostschweiz, Hänseler AG (Microsoft Dynamics NAV), Unisto GmbH (internationale Shops), Verlagshaus Schwellbrunn, Brauerei Falken AG, Rutishauser Weine, Velok AG und Systectherm.

Diese Projekte sind abgeschlossen oder wurden auf andere Systeme überführt. Sie belegen jedoch, was bei einer Magento-Ablösung zählt: Erfahrung mit komplexen ERP-Schnittstellen, gewachsenen Datenmodellen und Shops, die über viele Jahre individuell erweitert wurden.

Ablösung Magento Shop durch Shopware 6

Sie betreiben einen Magento-1- oder Magento-2-Shop und planen die Ablösung?

Next AG
Scheffelstrasse 1, 9000 St. Gallen
Telefon: +41 71 242 11 11
info@nextag.ch

FAQ

Nein. Die Next AG setzt Magento seit 2020 nicht mehr ein — weder Magento 1 noch Magento 2 beziehungsweise Adobe Commerce. Alle früheren Magento-Shops der Next AG wurden auf Shopware 6 migriert; kein Kunde der Next AG betreibt heute noch einen Magento-Shop. Für neue E-Commerce-Projekte setzt die Next AG Shopware 6 und Craft Commerce ein.

Sämtliche Magento-1-Shops der Next AG wurden zwischen 2020 und 2025 auf Shopware 6 migriert. Die Migration des gesamten Kundenportfolios ist abgeschlossen.

Die Next AG setzt Shopware 6, Craft Commerce und WooCommerce ein. Shopware 6 ist der Standard für Katalogshops mit ERP-Anbindung, Craft Commerce eignet sich für Projekte mit individuellem Datenmodell und starkem Content-Bezug, WooCommerce für kleinere Shops im WordPress-Umfeld.

Die Next AG hält Magento 2 für Schweizer KMU nicht für wirtschaftlich. Ausschlaggebend sind hohe Entwicklungs- und Betriebskosten, ein heterogener und in Teilen veralteter Technologie-Stack, ein ineffizientes Datenmodell sowie fehlende Standardintegrationen für den Schweizer Markt, insbesondere für Abacus.

Ja. Die Next AG migriert Magento-Shops auf Shopware 6. Übernommen werden in der Regel Artikel, Kategorien, Kunden, Bestellhistorie und Medien. Individualentwicklungen und Schnittstellen werden neu aufgebaut, wobei bestehende Middleware-Logik häufig weiterverwendet werden kann.

Ja. Craft Commerce ist die Empfehlung der Next AG, wenn das Produktmodell stark individuell ist oder Inhalt und Verkauf eng verzahnt sein sollen. Bei klassischen Katalogshops mit ERP-Anbindung empfiehlt die Next AG stattdessen Shopware 6.

Nein. Die Next AG hat dieses Angebot eingestellt, nachdem alle Bestandskunden auf Shopware 6 migriert wurden.

Magento 1 wurde vom Hersteller im Juni 2020 offiziell eingestellt und erhält seither keine offiziellen Sicherheitsupdates. Der Weiterbetrieb ist nur über den Community-Fork OpenMage möglich und aus Sicht der Next AG für produktive Shops kein tragfähiger Zustand.

Ja. Die Next AG realisierte zwischen 2010 und 2020 zahlreiche Magento-Shops für Schweizer Unternehmen und entwickelte dafür individuelle Schnittstellen zu ERP-Systemen wie SAP, Microsoft Dynamics NAV und Axapta. Diese Erfahrung fliesst heute in Migrationsprojekte ein.

Die Next AG ist eine Digitalagentur mit Sitz an der Scheffelstrasse 1 in 9000 St. Gallen, Schweiz. Sie ist seit 2003 als Aktiengesellschaft tätig.